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Archiv für das Tag 'google'

Quelle: Google Maps Eine Zeitungsente? Sicher nicht, denn so titelte der Telegraph sinngemäß schon vor knapp einem Jahr, es sieht aber wirklich wie von Menschen gemacht aus.

Die Schlagzeile wurde sofort von CNet Social aufgegriffen, um daraus eine schicke Verschwörungstheorie zu basteln.

Wieder aufgekommen ist das Thema durch die Vorstellung des Street-View-Snowmobiles, das aus Anlass der Olympischen Spiele in Vancouver Pisten und Umgebung abfotografieren soll, was erneut Anlass zu der Vermutung gab, dass die Fotografierwut von Google keine Grenzen kennt:

So titelt heise heute Morgen und wenn ich mir das durchlese, dann stelle ich, völlig abseits jeglicher Diskussion über Verletzungen der Privatsphäre und die böse Datenkrake, fest, dass hier wieder einmal ein Politiker [1] etwas von sich gibt, ohne vorher seine Hausaufgaben gemacht zu haben oder ein Politiker bewusst nur die halbe Wahrheit spricht.

Eines muss doch jedem klar sein: Wenn Google erst jeden um Erlaubnis fragen müsste, dann wäre das Projekt Street View tot, denn das ist total unrealistisch. Also soll Madame Verbraucherminister [1] doch bitte das Rückgrat haben, diese Forderung auch in Worte zu fassen und dazu zu stehen.

Gehen wir also einmal davon aus, dass sie nicht den Charakter hat, dies zu tun, dann wird Google also weiterhin in Deutschland Häuser, Straßen und Menschen fotografieren [2] und sollte der Blick einer Street View-Kamera zufällig einmal just in dem Moment durch mein Küchenfenster fallen, in dem ich mich unbekleidet von der Dusche ins Schlafzimmer begebe und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ich dabei auch noch zu erkennen bin, dann werde ich einfach das tun, was mir Google anbietet:

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Quelle: http://maps.google.de/help/maps/streetview/faq.html#q7 
(abgerufen 070631Zfeb10 [3])

Die Wahrscheinlichkeit, dass das in Koblenz passiert ist übrigens wirklich nahe bei 0, weil eine Kamera für vernünftige Bilder, wie wir alle wissen, möglichst ruhig gehalten werden sollte, das kann man aber bei den Schlaglöchern und Bodenwellen der Koblenzer Straßen getrost vergessen. Die Straßen hier sehen ja schlimmer aus, als sie in Neufünfland [4] jemals aussahen.

Ist das nicht auch ein Argument, warum der Solidaritätsbeitrag inzwischen längst vom Osten an den Westen gezahlt werden müsste…?


[1] – Gender-was? Ich verwende in jedem Fall überall die traditionellen Berufsbezeichnungen, also die männliche Form. Ich sehe nicht ein, dass irgendeine Strömung, die noch dazu mit einem amerikanischen Begriff bezeichnet wird, auf meinem Blog zur Unleserlichkeit führt. Eine Frau in Flecktarn mit drei Sternen auf jeder Schulter ist ja auch keine Hauptfrau…

[2] – Das darf übrigens jede Privatperson – die auf den Bildern eingefangenen Menschen sind ja nur Teil des Vordergrunds…

[3] – Die beste Methode, Tag und Uhrzeit anzugeben ist die Datum-Uhrzeit-Gruppe, DTG (Date-Time-Group)

[4] – http://de.wikipedia.org/wiki/Neuf%C3%BCnfland?title=Neuf%C3%BCnfland&redirect=no

Jens

Let me google that for you

Ich gebe zu, es kommt spät. Das ist insbesondere deswegen verwerflich, weil Simeon mir diese Seite schon vor Wochen gezeigt hat, aber ein Eintrag in der Newsgroup an der Uni hat mir wieder ins Gedächtnis gerufen, dass ich diese Seite propagieren wollte:

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Wann immer jemand also in einem Forum oder an ähnlichen Plätzen eine wirklich überflüssige Frage stellt, ist dies ein hervorragender Hinweis an diese Person, den eigenen Kopf zum Denken zu benutzen.

In die gleiche Kerbe schlägt Bart, der beliebige Verfehlungen anprangern kann:

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Jens

Mein Blog bei google

14 Tage sind vergangen, nun erscheint mein Blog “schon” bei google.

Wenn das immer so lange dauert, dann kann ich mir das Verbreiten von Neuigkeiten über Windows 7, GeoCaching und das Leben sparen ;-)