27.12.2009
ieh-Fon
[Anmerkung v. 15.02.2010]: Nachdem ich momentan täglich knapp 10 Spamkommentare für diesen Artikel bekomme, habe ich den Titel von “iPhone” in den oben zu sehenden geändert – ja Steve, ich weiß: Ich werde in der Hölle brennen… *seufz*
In der letzten Woche habe ich mich hingestzt, um endlich den folgenden Artikel zu Ende zu bringen:
X gute Gründe, warum ich mir kein iPhone kaufe – eine Argumentationshilfe für Betroffene
Ich gebe es zu, als das iPhone rauskam, da war ich schon ein bißchen neugierig auf dieses Ding und meine ersten Eindrücke gaben dem Konzept vor allem in zweierlei Hinsicht Recht, zum einen das intuitive Bedienkonzept, zum anderen die flüssige Bedienung ohne ruckelnde Grafik.
Das erstere, das muss man neidlos anerkennen, ist ein Verdienst, den Apple eigentlich mit jedem Gerät erwirbt, denn die Geräte lassen sich selbst von völlig Ahnungslosen bedienen. Das zweite halte ich dann schon weniger für ein Kunststück, denn schließlich ist das Betriebssystem für eine ganz bestimmte Hardware geschrieben und optimiert worden.
Sehe ich mir im Gegenzug mein Nokia E71 mit Symbian 3rd Edition an, muss ich feststellen, dass es da schon dann und wann hakt, was aber wohl auch daran liegt, dass dieses Betriebssystem so geschrieben ist, dass es auf einer ganzen Reihe von verschiedenen Mobiltelefonen und Smartphones läuft, die ganz unterschiedliche Displays und Tastaturen haben.Trotz alledem habe ich mir über die Zeit eine Reihe von Punkten zurechtgelegt, die ich eingefleischten Nutzern des Spaßtelefons entgegenwerfen kann.
- Warum sollte ich ein Handy benutzen, bei dem erst im Sommer 2009 jemand auf die Idee kam, die Nutzer könnten vielleicht eine Funktionalität wünschen, die es bei Windows Mobile und Symbian schon von Anfang an gab? Richtig, ich meine Copy & Paste – die bahnbrechende Erfindung von Apple für sein iPhone. (http://www.heise.de/newsticker/meldung/iPhone-kann-ab-Sommer-auch-Push-und-Copy-Paste-207391.html)
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[1] – http://www.heise.de/newsticker/meldung/iPhone-kann-ab-Sommer-auch-Push-und-Copy-Paste-207391.html
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Und hier begann mein Problem. Meine Liste war auf insgesamt zehn Punkte angewachsen und damit das ganze nicht einfach eine Sammlung von frechen Behauptungen ist, wollte ich jedem Punkt mindestens einen Link als Beleg zukommen lassen. Dummerweise führte meine Suche nach Belegen dazu, dass ich eher Beiträge fand, die beschrieben, dass eben jene von mir vermisste Funktionalität im neuen iPhone 3GS vorhanden ist.
Was war die Folge? Ganz klar: Ich fand mich schneller, als ich gucken konnte, auf der Webseite von T-Mobile wieder und informierte mich darüber, was denn so ein iPhone wohl kosten würde…
Nur Sekunden später war die Hypnose schlagartig vorbei. Was mache ich hier???
So ganz verstanden habe ich diese Reation nicht, aber nur kurze Zeit später konnte das Studium von heise.de und einer dort verlinkten Studie über iPhone-Nutzer Klarheit schaffen. Ich war entführt worden und wenn ich mich nicht sofort befreit hätte, dann würde ich jetzt auch unter dem Stockholm-Syndrom leiden – schreckliche Vorstellung, gegen meinen Willen ein Handy benutzen zu müssen und auch noch dem Zwang zu unterliegen, dieses Halbsmart-Spassphone anderen Menschen gegenüber verteidigen zu müssen…