Highslide for Wordpress Plugin

Archiv für das Tag 'Microsoft'

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Mindestens einmal am Tag versuche ich die Nachrichten bei tagesschau.de zu lesen. Dabei gefallen mir immer wieder die Schlusslichter besonders gut.

Heute wird im Schlusslicht darüber philosophiert, dass World of Warcraft und alle anderen Spiele doch fern jeglicher Realität sind und das wirkliche Leben weitaus spannendere Herausforderungen bereit hält, wie z.B. die Bedienung der Office-Produkte von Microsoft.

Weil das Ganze eben eine solche Herausforderung ist und weil man sich ja bei Herausforderungen gut mit anderen messen kann, hat ein Rudel verwirrter Menschen das Microsoft Office Add-On Ribbon Hero erdacht und in die Umlaufbahn geworfen.

Worum es dabei geht? Hier erfahren Sie mehr:

Get Microsoft Silverlight

Ausprobiert habe ich das ganze unter Office 2010 Beta und dank einiger detaillierter Anleitungen kann man das eigene Wissen um die Funktionen in Word, Powerpoint & Co. schnell vertiefen.

Vielleicht ist dieses spielerische Lernen mit Punktzahlen gar keine so schlechte Idee – da hätte ich vielleicht vor meinen Diplomprüfungen drauf kommen sollen…


Nachtrag 1:

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Nachtrag 2:

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Schon seit einiger Zeit halte ich mehr oder weniger intensiv die Augen offen, ob es nicht eine gute Clientsoftware gibt, die mir das Entwerfen eines Beitrages mit dem Komfort einer Textverarbeitung und das Hinzufügen von Bildern mit eingebauter Bearbeitungsfunktion ermöglicht.

Nachdem ich diesbezüglich vor einiger Zeit bereits das Programm BlogDesk getestet habe und mich an einigen Punkten gestoßen habe, habe ich heute einmal direkt an der Quelle guter Information für WordPress-Nutzer geschaut, im WordPress Codex.

In der dort befindlichen Liste findet man unter dem Betriebssystem Windows neben dem bereits erwähnten BlogDesk auch Microsoft Office Word 2007 und, ganz am Ende der Liste, den Windows Live Writer, der als Teil der Windows Live Essentials daher kommt und somit kostenlos ist.

Auf dieses Programm bin ich jedoch erst gestoßen, nachdem ich mir die beiden Programme BlogJet und RocketPost angeschaut hatte und mich gedanklich bereits darauf eingestellt hatte, dass ich für eine gute Blogging Software wohl oder übel 30 bis 40$ hinblättern muss.

Das Herunterladen und die Installation gelingen relativ einfach und intuitiv, wer ausschließlich den Writer verwenden möchte, sollte bereits bei der Installation die übrigen Häkchen bei Komponenten des Live-Pakets entfernen.

Welcher Blogdienst Beim ersten Start wird zunächst gefragt, welchen Blogdienst man verwendet.

 

 

 

 

 

Install_2Anschließend gibt man die URL des Blogs sowie Nutzername und Kennwort des bzw. eines Admin-Zugangs ein.

 

 

 

 

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Der Writer beginnt dann mit der Einrichtung und fragt dabei einige Daten des angegebenen Blogs ab, unter anderem wird das komplette Design heruntergeladen, damit später ein ordentliches WYSIWYG möglich ist.

 

 

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Nach einer gefühlt sehr kurzen Wartezeit wird die abschließende Frage gestellt, wie das Blog in der Verwaltung unter Writer bezeichnet werden soll.

Mehr Daten werden nicht verlangt.

 

 

Startansicht

Nun kann Writer das erste Mal gestartet werden. Das Programmfenster stellt sich in der Entwurfsansicht für einen neuen Artikel übersichtlich und ohne Geschnörkel dar:

 

 

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Mit der Schaltfläche “Öffnen” ist es möglich, bereits veröffentlichte Artikel anzusehen und zu bearbeiten. Lokale Entwürfe können ebenfalls gespeichert werden und werden in der Voreinstellung ohnehin alle drei Minuten automatisch zwischengespeichert.

 

 

Plugins

Wem die Basisfunktionalitäten nicht ausreichen, der kann den Writer aus einer umfangreichen und ständig wachsenden Zahl von Plugins ergänzen.

Der erste Klick auf den Link “Plugins” gibt zwar zunächst das Ergebnis “0”, aber nach dem Wechsel auf “English” steht die volle Auswahl zur Verfügung.

Ich habe für die ersten Versuche die Plugins “Insert Video”, Sharper Photo” und “Polaroid Picture” hinzugefügt, um mehr Möglichkeiten der Bildbearbeitung und Videoeinbindung zu haben.

Ein erstes Problem, das mir aufgefallen ist, besteht in dem von Live Writer generierten HTML-Code. Wenn man ein Bild einfügt und dieses z.B. rechts ausrichtet, dann zeigt der Quellcode nicht etwa das zu WordPress-Stylesheets passende class=”alignright” sonder statt dessen die als “deprecated” eingestufte Auszeichnung align=”right”.

Sicherlich wird es hier noch mehr dieser kleinen Schöneitsfehler geben, zu denen sich aber eventuell eine Lösung finden lässt.
Außerdem werden die Bilder leider nicht annähernd so ordentlich angeordnet, wie das in der Vorschauansicht von Live Writer angezeigt wird, wie man an diesem Artikel eindeutig erkennen kann. Vermutlich ist auch das darauf zurückzuführen, dass nicht die Besonderheiten und Einstellungen des jeweiligen, zum Design passenden Stylesheets verwendet werden.

Abgesehen davon halte ich den Live Writer zunächst einmal für ein gutes Stück Software, das es insbesondere wenig Code-affinen Menschen erleichtern wird, ihren Blog zu betreiben.

Vor gut einer Woche flatterte der monatliche Microsoft Newsletter in die Inbox, betitelt mit “Microsoft News November 2009 – Windows 7 hautnah erleben”.
Da ich das Erlebnis ja schon einige Wochen vorher gehabt hatte, schob ich das Lesen immer wieder auf, an diesem Wochenende aber schaute ich endlich mal rein.
Unter der Überschrift Windows 7 war Ihre Idee gelangt man zu einer Webseite von Microsoft, die weitere Ressourcen anpreist, unter anderem E-Books für einen schnellern Einstieg in Windows 7 bei e-load24.
Da ich sowieso mit dem Gedanken spielte, mir etwas Gedrucktes zu dem Thema zuzulegen, dachte ich mir, dass eine Empfehlung von Microsoft mir die Sucherei ersparen könnte.
Die Ergebnisseite bei eload24 zeigt mehrere kurze Dokumente zwischen 16 und 59 Seiten, zu Preisen zwischen 2,95 und 5,95 Euro – ziemlich teuer, wenn man bedenkt, dass auf diese Weise jede Seite etwa -,20 Euro kostet.

Zum Vergleich: Mein teuerstes Informatikfachbuch, Pooles Computational Intelligence, kostet im Moment rund 66,- Euro bei 576 Seiten, das sind 11 Cent. Immer noch teuer, aber renommiert.
Ich habe in den teuren Apfel gebissen und mir einige der Bücher zugelegt, alle vom Autor Mirko Müller:

  • Windows 7 – Das bringt es, das ist neu für 5,95
  • Windows 7 installieren, einrichten, konfigurieren für 3,95
  • Windows 7 im Netzwerk für 3,95
  • Windows 7: Programme und Daten absichern für 4,95

Das erste Buch war ein Kulturschock, hier fand ich im Prinzip Werbung und andere Inhalte, die ich eher auf der Microsoft-Webseite zu Windows 7 vermutet hätte. Außerdem ist dieses Buch, so wie alle anderen, durch die Werbung auf den letzten beiden Seiten, kürzer als angegeben. Ist so etwas legal?

Vier Bücher, je eine Seite weniger, als bezahlt, ergibt unter dem Strich etwa 80 Cent Verlust, Schwund oder was auch immer.

Was gibt es über den Inhalt sonst zu berichten? Nicht viel, hier steht nichts, was man nicht in HowTo’s und Whitepapers im Netz findet – dort übrigens kostenlos. Das groß und breit erklärte Einrichten der Heimnetzgruppe wird von Microsoft sogar sehr anschaulich und ebenfalls kostenlos in einem Video erklärt.

Interessant ist aber immerhin der Vergleich der Leistungsfähigkeit bei bestimmter Bestückung mit Arbeitsspeicher zwischen Windows 7 und Windows 7 [sic] auf Seite 8 des ersten Dokuments (den Begriff Buch möchte ich hier einfach nicht mehr verwenden – das täte mir weh).
[Update:] Der Fehler ist anscheinend in aktuelleren Versionen des Dokuments behoben.
Der Begriff Firewall wurde hier auch mal sehr wörtlich mit Feuerschutzwand übersetzt. Ich gebe mal einen kleinen Steilpass: Firewall bedeutet Brandschutzmauer – diesen Begriff kennt das Zielpublikum vielleicht ;-)
Ach ja, Zielpublikum… Nachdem ich die großartige Qualität der Werke bestaunt hatte, wollte ich doch einmal wissen, wer denn da mit welcher Qualifikation geschrieben hat und stieß auf die Webseite von Mirko Müller – freier Journalist und Fachbuchautor.
Ist das der gleiche? Müller ist ja schließlich kein Nachname sondern mehr so ein Sammelbegriff…

Zu finden sind viele Bücher, deren Hauptzielgruppe anscheinend Rentner und Computerbild-Leser sind. Jetzt ist mir auch klar, warum ich mit den Dokumenten nichts anfangen kann…

Ein Punkt am Rande:
Dort steht unter einem Buch, dass Herr Mirko Müller Geschäftsführer der Valudo AG ist, die anscheinend keinen guten Ruf in der Netzgemeinde hat – der geneigte Leser möge sich sein eigenes Bild machen, wenn er das Ergebnis dieser Google-Suche mal durchblättert…

Mein Fazit ist und das möchte ich mit den Worten von Stefan Raab ausdrücken:

Gehen Sie in das Geschäft und kaufen Sie … ein anderes Buch.