Highslide for Wordpress Plugin

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Jens

WP-Plugins

Für den, der an der Technik hinter meinem Blog interessiert ist habe ich damit angefangen, nicht kompromittierende Details zu meiner Installation aufzuführen.

Den Anfang machen die verwendeten Plugins, was gleichzeitig meine persönliche Liste an empfohlenen Plugins darstellt.

Schon seit einiger Zeit halte ich mehr oder weniger intensiv die Augen offen, ob es nicht eine gute Clientsoftware gibt, die mir das Entwerfen eines Beitrages mit dem Komfort einer Textverarbeitung und das Hinzufügen von Bildern mit eingebauter Bearbeitungsfunktion ermöglicht.

Nachdem ich diesbezüglich vor einiger Zeit bereits das Programm BlogDesk getestet habe und mich an einigen Punkten gestoßen habe, habe ich heute einmal direkt an der Quelle guter Information für WordPress-Nutzer geschaut, im WordPress Codex.

In der dort befindlichen Liste findet man unter dem Betriebssystem Windows neben dem bereits erwähnten BlogDesk auch Microsoft Office Word 2007 und, ganz am Ende der Liste, den Windows Live Writer, der als Teil der Windows Live Essentials daher kommt und somit kostenlos ist.

Auf dieses Programm bin ich jedoch erst gestoßen, nachdem ich mir die beiden Programme BlogJet und RocketPost angeschaut hatte und mich gedanklich bereits darauf eingestellt hatte, dass ich für eine gute Blogging Software wohl oder übel 30 bis 40$ hinblättern muss.

Das Herunterladen und die Installation gelingen relativ einfach und intuitiv, wer ausschließlich den Writer verwenden möchte, sollte bereits bei der Installation die übrigen Häkchen bei Komponenten des Live-Pakets entfernen.

Welcher Blogdienst Beim ersten Start wird zunächst gefragt, welchen Blogdienst man verwendet.

 

 

 

 

 

Install_2Anschließend gibt man die URL des Blogs sowie Nutzername und Kennwort des bzw. eines Admin-Zugangs ein.

 

 

 

 

Install_3

Der Writer beginnt dann mit der Einrichtung und fragt dabei einige Daten des angegebenen Blogs ab, unter anderem wird das komplette Design heruntergeladen, damit später ein ordentliches WYSIWYG möglich ist.

 

 

Install_4

Nach einer gefühlt sehr kurzen Wartezeit wird die abschließende Frage gestellt, wie das Blog in der Verwaltung unter Writer bezeichnet werden soll.

Mehr Daten werden nicht verlangt.

 

 

Startansicht

Nun kann Writer das erste Mal gestartet werden. Das Programmfenster stellt sich in der Entwurfsansicht für einen neuen Artikel übersichtlich und ohne Geschnörkel dar:

 

 

alte_Artikel
Mit der Schaltfläche “Öffnen” ist es möglich, bereits veröffentlichte Artikel anzusehen und zu bearbeiten. Lokale Entwürfe können ebenfalls gespeichert werden und werden in der Voreinstellung ohnehin alle drei Minuten automatisch zwischengespeichert.

 

 

Plugins

Wem die Basisfunktionalitäten nicht ausreichen, der kann den Writer aus einer umfangreichen und ständig wachsenden Zahl von Plugins ergänzen.

Der erste Klick auf den Link “Plugins” gibt zwar zunächst das Ergebnis “0”, aber nach dem Wechsel auf “English” steht die volle Auswahl zur Verfügung.

Ich habe für die ersten Versuche die Plugins “Insert Video”, Sharper Photo” und “Polaroid Picture” hinzugefügt, um mehr Möglichkeiten der Bildbearbeitung und Videoeinbindung zu haben.

Ein erstes Problem, das mir aufgefallen ist, besteht in dem von Live Writer generierten HTML-Code. Wenn man ein Bild einfügt und dieses z.B. rechts ausrichtet, dann zeigt der Quellcode nicht etwa das zu WordPress-Stylesheets passende class=”alignright” sonder statt dessen die als “deprecated” eingestufte Auszeichnung align=”right”.

Sicherlich wird es hier noch mehr dieser kleinen Schöneitsfehler geben, zu denen sich aber eventuell eine Lösung finden lässt.
Außerdem werden die Bilder leider nicht annähernd so ordentlich angeordnet, wie das in der Vorschauansicht von Live Writer angezeigt wird, wie man an diesem Artikel eindeutig erkennen kann. Vermutlich ist auch das darauf zurückzuführen, dass nicht die Besonderheiten und Einstellungen des jeweiligen, zum Design passenden Stylesheets verwendet werden.

Abgesehen davon halte ich den Live Writer zunächst einmal für ein gutes Stück Software, das es insbesondere wenig Code-affinen Menschen erleichtern wird, ihren Blog zu betreiben.