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Archiv für das Tag 'ThinkPad'

Jens

Produktzerlegevideos

Als ich vor n [1] Monaten von meinem Bruder einen gebrauchten PowerMac G4 bekam und nach einiger Zeit daran etwas aufrüsten wollte, da war ich von den Anleitungen auf der Apple-Support-Seite beeindruckt, die jeden kleinen Handgriff zeigen, der zum Zerlegen, Einbauen und Umbauen nötig sind.

Wenig später hatte ich ein Temperaturproblem mit meinem Thinkpad X60 und wollte das Ding innen gerne reinigen. Um die Frage grundsätzlich zu klären, habe ich den Lenovo-Support angerufen und dort sagte man mir, dass jedes Gerät so weit zerlegt werden darf, wie es die Videos zeigen.

Videos…?

Kurz gesucht und schnell gefunden setzte das sofort neue Maßstäbe:

Es gibt eine Übersichtsseite über alle Lenovo Notebook-Modelle, wählt man dort den passenden Typ, erhält man eine weitere Seite mit allen für diesen Typ verfügbaren Videos und beim Klick auf ein bestimmtes Thema die passende Anleitung oder das passende Video.

Diesen Service halte ich bereits für großartig, aber unschlagbar cool [2] ist wohl folgende Art von Zerlegevideos von TechRestore:



[1] – In der täglichen Sprache spricht man ja oft von “x Monaten”, angehende Informatiker verwenden für eine ganze, positive Zahl dann aber doch eher die Variable “n”…

[2] – “cool” ist so ein 80er Jahre-Ausdruck und bedeutet in etwa das gleiche wie “krass”

Lenovo AccessConnections TrayAm Freitag haben wir das erste mit Windows 7 vorinstallierte Lenovo Notebook geliefert bekommen, dabei ist mir sofort ein Unterschied zu meinen Installationen auf X60 und T60 aufgefallen, das Access Connections Symbol in der Superbar.

Der Verdacht lag nahe, dass es hier eine neue Version für WIndows 7 gibt, also habe ich System Update angeschmissen, jedoch schnell festgestellt, dass es da keine neuen Versionen gibt.
Die Lenovo Support Webseite für meinen X60 zeigte mit jedoch Gegensätzliches. Es gibt sehr wohl neue Software und Treiber, speziell für Windows 7.


Lenovo Toolbox - StartManueller Download und Installation der neuen Lenovo Toolbox, von System Update 4 und Access Connections 5.41 erbrachten auch sofort die neuen Funktionen und grafischen Spielereien.
Die Lenovo ThinkVantage Toolbox sieht schick aus und scheint alle wesentlichen Funktionen zu bieten, lediglich ein grafisch unsauberer, blauer Rand fällt hier negativ auf.


Lenovo Toolbox - UpdatesBesonders positiv überrascht bin ich davon, dass die Lenovo Toolbox nun in Zusammenarbeit mit SystemUpdate automatisch nach Updates sucht, was ja seit dem HickHack im Mai eine ganze Zeit lang nicht der Fall war…

Vor einigen Tagen habe ich mein treues Lenovo X60 ThinkPad Notebook auf Windows 7 verbessert (das heißt wirklich so). Da ich ein bisschen Sorge hatte, mein funktionierendes und wohl installiertes Windows XP einfach so aufzugeben und ohnehin eine deutlich größere Festplatte eingebaut habe, habe ich mich zu einem kleinen Kunstgriff entschieden.

Ich habe mit Acronis TrueImage zunächst eine Sicherheitskopie angelegt, man weiß ja nie, was schief gehen kann (Murphy’s Law).
Im Anschluss habe ich dem laufenden System alle Lenovo Software und die Treiber durch Deinstallation entzogen, damit es sich in einer neuen Hardwareumgebung wohl fühlt und von diesem Zustand erneut ein Image mit Acronis TrueImage erzeugt. Von dieser Software gibt es eine kostenlose Testversion, die ausreichende Dienste leisten kann.

Nun habe ich SunVirtualBox installiert und das angelegte Image mit dem VMWare Standalone Converter in eine vmdk-Datei, eine virtuelle Festplatte, umgewandelt.

Diese lässt sich einfach in VirtualBox einbinden und nach der Installation der entsprechenden Treiber unter VirtualBox hat man sein altes System mit allen Daten und Programmen als virtuelle Maschine und nichts geht verloren.

Das hat sich bereits dreimal bewährt – ansonsten wäre es schmerzhaft geworden…

Etwa ein Jahr nach dem Kauf meines X60 habe ich angefangen, ein wenig missgestimmt zu sein, dass er auf maximal 2 GB Arbeitsspeicher aufgerüstet werden kann.
Immer öfter habe ich mich durch die einschlägigen Lenovo- und IBM-Seiten gewühlt, bin schließlich an der Seite Memory Compatibility – Notebooks angekommen und wähnte mich in einer Sackgasse bzw. am Ende meiner Suche.
Dort steht unter X60 eindeutig, Maximum MemorySize 2GB.

Eben erninnerte ich mich an dieses alte Sprichwort “probieren geht über studieren” und ich habe die 4 Gig aus meinem T60 in den X60 geschoben und siehe da: Es läuft ganz tadellos.

Jetzt bleibt nur die Frage, wieso mein Windows 2003-Server (32 bit) mit physikalischer Adresserweiterung 4 GB erkennt und nutzen kann, Windows 7 (32 bit) aber nicht…

Nachdem die neue Platte geliefert war, habe ich mich zu einem Experiment entschlossen: Das Upgrade einer neuen, sauberen Windows XP Installation auf meinem Thinkpad über Windows Vista zu Windows 7 Professional.

Eines kann ich vorwegnehmen: Ich habe den Schritt nicht bereut und setze Windows 7 seitdem höchst zufrieden ein.

Die Installation von Windpws XP war mittels der auf Thinkpads vorhandenen Wiederherstellungspartition keine große Leistung. Im Anschluss habe ich lediglich den vorinstallierten Virenscanner entfernt und durch meine Lizenz von Kaspersky ersetzt, sowie alle aktuellen Windowsupdates und Servicepacks und alle Treiber- und Softwareupdates von Lenovo installiert.

Das Upgrade auf Vista lief ebenfalls problemlos durch, doch schon nach dem ersten Start begannen die Probleme, Fehlermeldungen, Explorerabstürze, Treiberunverträglichkeiten, die weder von Windowsupdate noch von Lenovo Systemupdate beigelegt werden konnten.

Nachdem ich eine knappe Stunde versuchte, diese Probleme zu identifizieren und zu lösen, habe ich mich entschieden, ohne Rücksicht auf Verluste auf Windows 7 upzugraden.

Der Upgradeprozess brach zunächst mit der Fehlermeldung ab, dass meine Version von Kaspersky Antivirus als unverträglich bekannt sei und deinstalliert werden müsse, bevor das Upgrade ausgeführt werden könne.

Ein kurzer Blick auf die Webseite von Kaspersky verriet mir, dass Kunden mit meiner Version kostenlos auf die neueste Upgraden können, die auch unter Windows 7 laufen soll.

Also Kaspersky deinstalliert und das Upgrade erneut gestartet.

Der Upgradeprozess lief nun störungsfrei durch und nach dem ersten Start hatte ich ein funktionierendes Betriebssystem, bei dem tatsächlich nur noch drei Dinge getan werden mussten:

  1. Installation der neuesten Version von Kaspersky Antivirus
  2. Deinstallation von Access Connections und erneute Installation über Lenovo System Update
  3. manuelles Herunterladen und Installieren der neuesten Version der ThinkPad Fingerprintreader-Software
  4. Seitdem läuft das System ohne Probleme und der Warnhinweis, dass die Software Access Connections über bekannte Unverträglichkeiten verfügt, ignoriere ich, da ich bislang keine erkannt habe.

    Es ist noch ein knapper Monat, bis Windows 7 in die Regale kommt. Ich sehe diesem Termin nun mit Gelassenheit entgegen, denn meine Versuche mit Windows 7 sind allesamt erfolgreich und sehr vielversprechend gelaufen.

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