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Archiv für das Tag 'Windows 7'

In der letzten Zeit nervt es mich wieder ziemlich, dass man häufig versehentlich auf die SHIFT-LOCK-TASTE DRÜCKT; OHNE ES ZU MERKEN:

imageIm Grunde genommen brauche ich diese Taste nie und das haben auch schon andere so für sich festgestellt, z.B. gibt es eine Interessengemeinschaft, die von den Tastaturherstellern das Weglassen der Taste des Anstoßes fordert.

Mit einfachen Mitteln lässt sich die Taste nicht deaktivieren, auch wenn Foreneinträge anderes versprechen. Es ist mindestens ein Eingriff in die Registrierungsdatenbank (Registry) von Windows nötig, es geht aber auch mit einem Stück Software, dass einem die Bastelei abnimmt.

Spontan habe ich hier zwei verschiedene Programme gefunden:

Beide Programme laufen nicht dauerhaft im Hintergrund sondern ändern lediglich den entsprechenden Schlüssel in der Registry.

Ich wünsche allzeit angepasste Groß- und Kleinschreibung.

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Wer kennt diese Fehlermeldung nicht?

Da es mir in der letzten Zeit häufiger aufgefallen ist, dass ich eine Datei oder einen Ordner nicht verschieben, umbenennen oder löschen konnte, weil diese Datei angeblich in “einem anderen Programm geöffnet” sei, habe ich mich heute in den Tiefen des Netzes auf die Suche nach einer Software begeben, die dem Abhilfe schaffen kann.

Die in manchen Foren, Zeitschriften und Softwarearchiven angepriesene Software mst IsUsedBy konnte mich schon in der Vergangenheit nicht begeistern, weil ich immer die gleiche Antwort bekam:

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Genau – gar keine[1]. Bei diesen tollen Ergebnissen wird mich der Spruch “Besuchen Sie www.mstsoftware.com für andere tolle Tools” mit Sicherheit dazu bewegen, genau das nicht zu tun.

Eine andere Software, die den gleichen Zweck hat und die es vor allem in einer Version für 32- bzw. 64-Bit-Systeme gibt, ist LockHunter:

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Hier habe ich direkt wesentlich bessere Erfahrungen gemacht, denn nur ein Rechtsklick auf die fragliche Datei oder den Ordner und Auswahl des neuen Kontextmenüpunktes What is locking this file? ergab folgendes, zutreffendes Ergebnis:

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In diesem Fall hatte sich Adobe Acrobat unsauber verabschiedet und ein Abschießen des “Restprozesses” ließ das Umbenennen zu.

Das Ganze kann mit LockHunter komfortabel über die Schaltflächen am unteren Rand gelöst werden:

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Schaltfläche 1 Unlock It nimmt lediglich dem blockierenden Prozess das exklusive Zugriffsrecht weg – mit ungeahnten Auswirkungen.

Schaltfläche 2 Delete It löscht die betreffende Datei.

Schaltfläche 3 Other eröffnet zwei weitere Möglichkeiten, zum Einen das Beenden des Prozesses, das in meinem Fall das Richtige war, zum Anderen das Löschen der blockierenden Prozesses, wovon ich dringend abrate.

Sollte jemand das trotz der Warnung doch tun, soll er mich bitte danach nicht anrufen und sagen, dass er bei Starten einer Anwendung die Fehlermeldung “wurde nicht gefunden” erhält und er soll schon gar nicht behaupten, er hätte NIIIICHTS gemacht…

  1. unabhängig davon, ob ich das Programm als Administrator ausführe oder nicht []

Spätestens seit der Einführung von Windows 7 ist sie an Bord: Die Windows Suche (T.F.f.k.a.W.D.S[1]).

Natürlich gab es sie schon bei Windows XP, als automatisches Update, aber die meisten Nutzer haben sie deinstalliert, abgeschaltet oder ignoriert.

Ja, bei Vista gab es sie auch, aber wer hat denn damit wirklich gearbeitet…?

Aber kommen wir zurück zum Thema:

Vor das praktische Problem gestellt, mir alle Dateien eines Ordners anzeigen zu lassen, die eine bestimmte Zeichenkombination nicht enthalten, habe ich mich mit Google durch die Untiefen des Netzes geschlagen und bin auf eine Microsoft-Seite gestoßen, die mit “Windows Search Advanced Query Syntax” überschrieben ist.

Dort sind allerlei Möglichkeiten beschrieben, wie man eine Suche unter Windows verfeinern kann, allerdings nicht das, was ich suchte.

Die dort gezeigte Syntax ist jedoch relativ einfach, so dass ich durch das dort gefundene Schlüsselwort “OR” ermutigt einfach ein wenig herumprobierte.

Das Ziel war das Finden aller Dateien, die nicht den Buchstaben “J” enthielten. Die hierzu benötigte Syntax im Suchfeld des Windowsexplorers ist

NOT “J”

bzw. genauer gesagt

name:NOT “*J*”

Eine Verknüpfung mehrerer Eigenschaften ist ebenfalls möglich. Suche nach allen Dateien, die kein J oder N enthalten:

name:NOT(“*J*” OR “*N*”)

Etwas eigenartig sind die Ergebnisse teilweise schon. Nehmen wir folgenden Ordner:

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Mit der Abfrage

name:NOT “*Datei*”

erhalten wir nämlich:

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Die Gegenprobe mit

name:”*Datei*”

ergibt:

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und um die Verwirrung vollständig zu machen, ergibt die Suche mit

*Datei*

das Folgende:

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Sauber, ich bin begeistert und fast genau so schlau wie vorher…

Wenigstens weiß ich nun, wie ich eventuell Dateien finde, die ein bestimmtes Wort oder einen allein stehenden Buchstaben nicht enthalten…


[1] - The function formerly known as Windos-Desktop-Search

Nachdem mir in den letzten Tagen oft aufgefallen ist, dass die beiden CPU-Kerne meines X60 auf Volllast laufen, bin ich heute mal der Ursache auf den Grund gegangen und habe Kaspersky Antivirus 2010 als Schuldigen entlarvt.

Nach einer kleinen Weile konnte ich im Kaspersky Forum fündig werden, dort gibt es einen Eintrag, der darauf hinweist, dass die Programm Version 9.0.0.463 unter Windows 7 nicht lauffähig ist und man sich die Version 9.0.0.736 manuell installieren solle.

Die neue Version gibt es im Kaspersky-Download-Center.

Da die Deinstallation in den allermeisten Fällen Probleme macht, sollte man den Uninstaller verwenden, den man ebenfalls bei Kaspersky herunterladen kann.

Ich war ein wenig bestürzt, dass dieses wichtige Update nicht automatisch installiert wurde und außerdem ein wenig verprellt, weil ich die Version 9.0.0.463 damals als neue Version extra für Windows 7 heruntergeladen habe.

oder: Warum ich einen neuen Mitbewohner habe.

Mein neuer Mitbewohner ist recht klein, braucht zwischen 24 und 234 Watt und hört auf den Namen Cyclone:

Aber, wie kam es dazu? Alles fing damit an, dass ein Kollege auf Windows 7 upgraden, äh, verbessern wollte und nach der Installation fragte, was denn diese Systembewertung sei.
Ich habe es ihm natürlich sofort gezeigt, bin ja auch nur ein durchschnittlich Widerstandsfähger Microsoft-Jünger. Nachdem dieser Test bei seinem Rechner durchgelaufen war, schnitt die Festplatte am schlechtesten ab und was soll ich sagen: Heute kam seine neue Platte an…

Aber auch ich bin davor nicht geschützt, denn am gleichen Tag habe ich bei mir noch einmal in die Leistungsbewertung reingeschaut und festgestellt, dass meine Grafikkarte, meine treue Sapphire X1650, ein wenig lahmt. Sie lahmt sogar so sehr, dass sie im Grafikkarten-Ranking nur noch unter ferner liefen auf Platz 1xx rangiert.
Der Stachel saß tief, also habe ich mich informiert und schnell einen neuen Kronprinzen auserkoren: Die MSI R4890 Cyclone. Ein sehr ausführlicher Testbericht der Karte stärkte meinen Entschluss und schon bald fand mein Webbrowser fast von allein den Weg zu alternate und die Karte war bestellt.

Systembewertung_X1650Heute kam das gute Stück an und voller Elternstolz habe ich noch einmal einen Screenshot der Systembewertung mit der alten Karte gemacht.
Sieht mau aus, nicht wahr?

Der Teufel trieb mich weiter und ich tat es mir an, die Alte noch einmal mit dem ein oder anderen Benchmark zu quälen:
FurMark_X16503DMark_X1650

Nachdem ich so ganz am Rande den gesamten Rechner in ein neues Gehäuse einbauen musste, da die Karte für das alte viel zu lang war, konnte ich gegen 23:07 Uhr die Ergebnisse der neuen begutachten:

Systembewertung_R4890

7,6 – jawoll! Ich bin also nah dran an dem, was sich Bill, Steve und Konsorten unter einer Grafikkarte für Windows 7 so vorstellen.

FurMark und 3DMark bestätigten das:

FurMark_R48903DMark_R4890

Ich kann also voller Stolz sagen, dass ich mich in Sachen Grafikleistung z.B. in FurMark von 8 auf 65 gesteigert habe, das sind fast 700%.

Nun kann ich wieder ruhig schlafen… Naja, ich könnte, wenn da nicht der Prozessor wäre, der mit 5 von 7,9 in der Systembewertung doch wirklich etwas lahmt. Ich schaue mich derzeit schon nach den neuen i7-Prozessoren um, damit mein Windows 7-Tamagotchi zufrieden ist…