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Archiv für das Tag 'Windows7'

Lenovo AccessConnections TrayAm Freitag haben wir das erste mit Windows 7 vorinstallierte Lenovo Notebook geliefert bekommen, dabei ist mir sofort ein Unterschied zu meinen Installationen auf X60 und T60 aufgefallen, das Access Connections Symbol in der Superbar.

Der Verdacht lag nahe, dass es hier eine neue Version für WIndows 7 gibt, also habe ich System Update angeschmissen, jedoch schnell festgestellt, dass es da keine neuen Versionen gibt.
Die Lenovo Support Webseite für meinen X60 zeigte mit jedoch Gegensätzliches. Es gibt sehr wohl neue Software und Treiber, speziell für Windows 7.


Lenovo Toolbox - StartManueller Download und Installation der neuen Lenovo Toolbox, von System Update 4 und Access Connections 5.41 erbrachten auch sofort die neuen Funktionen und grafischen Spielereien.
Die Lenovo ThinkVantage Toolbox sieht schick aus und scheint alle wesentlichen Funktionen zu bieten, lediglich ein grafisch unsauberer, blauer Rand fällt hier negativ auf.


Lenovo Toolbox - UpdatesBesonders positiv überrascht bin ich davon, dass die Lenovo Toolbox nun in Zusammenarbeit mit SystemUpdate automatisch nach Updates sucht, was ja seit dem HickHack im Mai eine ganze Zeit lang nicht der Fall war…

Vor gut einer Woche flatterte der monatliche Microsoft Newsletter in die Inbox, betitelt mit “Microsoft News November 2009 – Windows 7 hautnah erleben”.
Da ich das Erlebnis ja schon einige Wochen vorher gehabt hatte, schob ich das Lesen immer wieder auf, an diesem Wochenende aber schaute ich endlich mal rein.
Unter der Überschrift Windows 7 war Ihre Idee gelangt man zu einer Webseite von Microsoft, die weitere Ressourcen anpreist, unter anderem E-Books für einen schnellern Einstieg in Windows 7 bei e-load24.
Da ich sowieso mit dem Gedanken spielte, mir etwas Gedrucktes zu dem Thema zuzulegen, dachte ich mir, dass eine Empfehlung von Microsoft mir die Sucherei ersparen könnte.
Die Ergebnisseite bei eload24 zeigt mehrere kurze Dokumente zwischen 16 und 59 Seiten, zu Preisen zwischen 2,95 und 5,95 Euro – ziemlich teuer, wenn man bedenkt, dass auf diese Weise jede Seite etwa -,20 Euro kostet.

Zum Vergleich: Mein teuerstes Informatikfachbuch, Pooles Computational Intelligence, kostet im Moment rund 66,- Euro bei 576 Seiten, das sind 11 Cent. Immer noch teuer, aber renommiert.
Ich habe in den teuren Apfel gebissen und mir einige der Bücher zugelegt, alle vom Autor Mirko Müller:

  • Windows 7 – Das bringt es, das ist neu für 5,95
  • Windows 7 installieren, einrichten, konfigurieren für 3,95
  • Windows 7 im Netzwerk für 3,95
  • Windows 7: Programme und Daten absichern für 4,95

Das erste Buch war ein Kulturschock, hier fand ich im Prinzip Werbung und andere Inhalte, die ich eher auf der Microsoft-Webseite zu Windows 7 vermutet hätte. Außerdem ist dieses Buch, so wie alle anderen, durch die Werbung auf den letzten beiden Seiten, kürzer als angegeben. Ist so etwas legal?

Vier Bücher, je eine Seite weniger, als bezahlt, ergibt unter dem Strich etwa 80 Cent Verlust, Schwund oder was auch immer.

Was gibt es über den Inhalt sonst zu berichten? Nicht viel, hier steht nichts, was man nicht in HowTo’s und Whitepapers im Netz findet – dort übrigens kostenlos. Das groß und breit erklärte Einrichten der Heimnetzgruppe wird von Microsoft sogar sehr anschaulich und ebenfalls kostenlos in einem Video erklärt.

Interessant ist aber immerhin der Vergleich der Leistungsfähigkeit bei bestimmter Bestückung mit Arbeitsspeicher zwischen Windows 7 und Windows 7 [sic] auf Seite 8 des ersten Dokuments (den Begriff Buch möchte ich hier einfach nicht mehr verwenden – das täte mir weh).
[Update:] Der Fehler ist anscheinend in aktuelleren Versionen des Dokuments behoben.
Der Begriff Firewall wurde hier auch mal sehr wörtlich mit Feuerschutzwand übersetzt. Ich gebe mal einen kleinen Steilpass: Firewall bedeutet Brandschutzmauer – diesen Begriff kennt das Zielpublikum vielleicht ;-)
Ach ja, Zielpublikum… Nachdem ich die großartige Qualität der Werke bestaunt hatte, wollte ich doch einmal wissen, wer denn da mit welcher Qualifikation geschrieben hat und stieß auf die Webseite von Mirko Müller – freier Journalist und Fachbuchautor.
Ist das der gleiche? Müller ist ja schließlich kein Nachname sondern mehr so ein Sammelbegriff…

Zu finden sind viele Bücher, deren Hauptzielgruppe anscheinend Rentner und Computerbild-Leser sind. Jetzt ist mir auch klar, warum ich mit den Dokumenten nichts anfangen kann…

Ein Punkt am Rande:
Dort steht unter einem Buch, dass Herr Mirko Müller Geschäftsführer der Valudo AG ist, die anscheinend keinen guten Ruf in der Netzgemeinde hat – der geneigte Leser möge sich sein eigenes Bild machen, wenn er das Ergebnis dieser Google-Suche mal durchblättert…

Mein Fazit ist und das möchte ich mit den Worten von Stefan Raab ausdrücken:

Gehen Sie in das Geschäft und kaufen Sie … ein anderes Buch.

Das wirklich einzige, das ich bei meinem Umstieg auf Windows 7 bislang vermisst habe, ist das Image Resizer PowerToy für Windows XP, das im Kontextmenü des Windowsexplorers zu finden war und es mir ermöglichte, eine Reihe von Bildern in Kopie zu verkleinern. So eine eher handwerkliche Fähigkeit benötige ich immer dann, wenn Bilder ins Web geladen werden sollen.
Natürlich gibt es eine Million Grafikbearbeitungsprogramme, die das auch können, aber eben nicht so nebenbei, wie es dieses Tool kann.

Image Resizer PowerToy Klon

Per Zufall fand ich heute eine Webseite, auf der jemand auf einen großartigen Klon dieser Software hinweist, die auch unter Vista und Windows 7 läuft.
Die Webseite des Entwicklers liegt hier www.codeplex.com/ImageResizer und wenn es da nicht klappt, dann findet man das Projekt auch bei Sourceforge.
Es gibt eine Version für 32bit und eine für 64bit…

Die Installation unter Windows 7 lief problemlos, funktionieren tut das gute Stück auch – was will man mehr?

Heute Morgen machte die Nachricht im Rechenzentrum die Runde: Windows 7 Home Premium oder Professional für 35 Euro, wenn man eine E-Mailadresse einer Hochschule hat und diese auf einer speziellen Website registriert.
Die Ernüchterung kam schnell, als sich Windows 7 Professional nicht auswählen ließ, zumindest nicht auf offensichtlichen Wegen, denn wenn man im Zuge seiner Bestellung auf folgender Webseite angekommen ist:

Win7_Promo

Die Lösung ist nicht schwer: Ein Klick auf den gelb hinterlegten Link hinter “Sie möchten der Netzwerkdomäne Ihrer Schule beitreten?” führt dann zur Möglichkeit, Windows 7 Professional auszuwählen – großartiges Versteck.

Ich akzeptiere diese Aktion als Wiedergutmachung für das verkorkste Windows Vista – was anderes kann es ja auch nicht sein, da es “nur” ein Upgrade ist…

Heute erschien offiziell der Windows-XP-Mode für Windows 7, Grund genug, sich die Installation und die ersten Schritte anzusehen.
Die Downloadseite für den XP-Mode ist übersichtlich und erklärt die wesentlichen Dinge auf einen Blick. Nach der Abfrage der verwendeten Version von Windows 7 können die beiden Teile Windows XP-Mode und Microsoft Virtual PC relativ schnell heruntergeladen werden, zusammen immerhin 473 MB.
Am Ende der Seite befindet sich noch ein Link zur Dokumentation für den Windows XP-Mode

Zum Ende der Installation des ersten Teils wird man darüber informiert, dass sich die virtuelle Festplatte unter C:\Program Files\Windows XP Mode befindet.

Teil 2 erscheint als “Eigenständiges Microsoft Update-Paket” und beginnt nach erfolgreicher Installation, das eigentliche Virtual PC nachzuladen und zu installieren, was von der Aufforderung zu einem Neustart abgeschlossen wird.
Nach dem Neustart findet man den XP-Mode unter “Alle Programme, Windows Virtual PC, Windows XP Mode”. Der erste Start verlangt die Vergabe eines Passworts und Festlegung der Einstellungen für die automatischen Updates (wieso schon wieder?).
Nun startet erneut eine Setuproutine, begleitet vom inzwischen bei allen Softwareherstellern üblichen Feature-Kino.
Der erste Start der virtuellen Maschine erscheint recht flink. Zuerst fallen vier Dinge auf:

  • der Desktopbereinigungsassistent nervt – das darf wirklich nicht passieren,
  • es ist kein Virenscanner installiert, wo Microsoft doch inzwischen mit Security Essentials einen eigenen am Start hat,
  • Windows meldet direkt ein verfügbares Update und
  • die VM kommt mit einem inzwischen arg in die Jahre gekommenen Internet Explorer 6 daher.

Zum Testen des XP-Mode verwende ich die Software Wireshark, da sich diese aufgrund einer Unverträglichkeit zwischen Windows 7 und WinPCap bislang nicht installieren ließ.
Bei dieser Gelegenheit finde ich direkt heraus, dass Copy&Paste zwischen Host und Gast einwandfrei funktioniert.
Nach abgeschlossener Installation erscheinen Wireshark und WinPCap sofort im Host in der Programmübersicht unter XP Mode.
Das Schließen der Virtuellen Maschine führt zum Speichern des Zustandes.

Ein Klick auf den Eintrag von Wireshark unter Windows 7 überhäuft mich mit einigen Informationen, bringt mir einen Fortschrittsbalken und schließlich das Programmfenster von Wireshark, ohne dass das virtuelle XP im Hintergrund sichtbar wäre.

Der erste Eindruck ist gut, nun wird sich zeigen, wie sich der XP Mode im Alltag behaupten wird.

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